Logopädie

Die Behandlung findet in deutscher und französischer Sprache statt. In den Praxisräumen der Perspektive in Eupen. Ich mache Hausbesuche in Eupen und nahe Umgebung.

Logopädie - Unser Angebot

Bei Kindern und Jugendlichen:

Wenn Kinder und Jugendliche eine logopädische Behandlung benötigen, kann das genau wie bei Erwachsenen viele verschiedene Gründe haben.

 

Für die folgenden Krankheitsbilder biete ich eine logopädische Therapie an:

 

Sprachentwicklungsstörungen: Sprechen und Sprachverständnis entwickeln sich bei Kindern nach einem bestimmten Schema. Die einzelnen Schritte sollten dabei innerhalb einer gewissen Zeitspanne vollzogen sein. Dieser Prozess läuft bei einer Sprachentwicklungsstörung verzögert ab. Außerdem haben Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen ein erhöhtes Risiko, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche zu entwickeln.

 

- Artikulationsstörung: Bekanntestes Beispiel für eine Artikulationsstörung ist das Lispeln. Dabei haben die Kinder Schwierigkeiten, das S auszusprechen. Die für eine Artikulationsstörung charakteristischen Lautfehlbildungen können aber auch andere Laute betreffen.
Lispeln geht häufig mit einer Schwäche der Muskulatur im Mundbereich einher (sogenannte myofunktionelle Schwäche). Deshalb tritt es öfter gemeinsam mit einem abweichenden Schluckmuster bei den Kindern auf.

 

- Hörstörungen: Wenn Kinder schlecht oder gar nicht hören können, verzögert das sehr oft die Sprachentwicklung: Sowohl die Fähigkeit zu sprechen, als auch die Konzeptbildung und das Sprachverstehen sind häufig betroffen. Da die Probleme als Folge einer anderen Erkrankung – in diesem Fall einer Hörstörung – entstehen, spricht man im Fachjargon dann von einer sekundären Sprach- und Sprechstörung.

 

- Myofunktionelle Störungen: Störungen und Fehlbildungen im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung. Der Aufbau der Muskulatur und die Einführung eines korrekten Schluckmusters.

 

- Legasthenie/Dyskalkulie oder Lese- und Rechtschreibschwäche: Mit dem Begriff Legasthenie/Dyskalkulie wird eine spezielle Entwicklungs- bzw. anlagebedingte Lernstörung bezeichnet. Ein legasthener Mensch nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt nach. Im Unterschied zur Legasthenie wird immer dann von einer LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) gesprochen, wenn die Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens vorrangig auf äußere Einflussfaktoren wie z.B. längerer Schulausfall, häufiger Schulwechsel, familiäre Konflikte o.ä., zurückzuführen sind.